…… diese Reihe wird fortlaufend ergänzt, also bitte dranbleiben 🙂

Die Gestaltung der Prothesen „VOR“ dem Einbetten

Drei typische Aussagen der beteiligten Gruppen über die Gestaltung des künstlichen Zahnfleisch:

AUSSAGEN

Der Zahnarzt*:
Ich will ein Zahnfleisch, worüber der Patient nicht meckert und was glatt und sauber ist. Ich will keine Probleme und habe keine Lust, ständig mit dem Patienten zu diskutieren.

Der Zahntechniker*:
Ich will ein schönes natürliches Zahnfleisch, denn ich bin ein Zahn-Künstler-Techniker. Ich könnte viel mehr, wenn man mich endlich lassen würde.

Der Patient*:
Ich will Kauen können und keine Druckstellen. Ansonsten ist mir ist das egal, es soll sich nur nicht verfärben und ich will nichts davon sehen, weil es sonst unecht aussieht. 

Polemischerweise habe ich bewusst diese Reihenfolge gewählt:
ZUERST den Zahnarzt
dann den Zahntechniker
und ganz am Ende der Fahnenstange erst die Meinung des Patienten, den langjährigen Träger des angefertigten Zahnersatzes.

Traurig aber leider wahr  🙁


Doch am Ende wollen wir ein Ergebnis haben, dass in erster Linie dem Patienten oder der Patientin nicht nur gefällt, sondern eines, das auch zu Ihnen passt. Und das in kosmetischer, sozialen wie in medizinischer Hinsicht. Und genau an diesem Punkt, kommen wieder alle drei Paerteien zusammen.

  1. Der Patient hat Wünsche oder Ansprüche,
  2. die zahnmedizinische Seite muss diese Wünsche im Sinne der geriatrischen Versorgung empfehlen oder ggf. ein Veto einlegen können
  3. und die Zahntechniker müssen jeden dieser Resultate auch fachmännisch umsetzen können.

Da die ersten beiden Kriterien im Einzelfall immer neu entschieden werden müssen, wollen wir uns im Nachfolgenden auf die technische Umsetzung konzentrieren.

… … … wird fortgesetzt

*hier wie im Nachfolgenden ist natürlich ebenfalls  immer auch die weibliche Form der eingesetzten Substantive wählbar.